#DoNotTrack, Taschenlampe: 📡 🔦📱 😱 ⛔️ 👀

Do Not Track

Zusammenfassung zu diesem Beitrag: 📡🔦📱😱⛔️ 👀

Nahezu jeder von uns besitzt mittlerweile ein oder gar zwei Smartphones, die mit unterschiedlichen Anwendungen ausgestattet sind. Einige von diesen Funktionen sind bereits auf unserem Smartphone vorinstalliert, andere hingegen müssen wir uns erst runterladen. Viel von diesen Programmen haben jedoch eine Gemeinsamkeit: sie sammeln Daten über uns.

📡  Ob es sich nun um eure Kontakte, eure besuchten Orte, eure Bilder handelt – vielen Funktionen haben wir aktiviert und erteilen somit Unternehmen und Vermarktern freien Zugang zu unseren privaten Daten. Aber auf nicht alle Berechtigungen haben wir auch wirklich Einfluss.

🔦 Die Taschenlampe ist hier ein erschreckend interessanter Kandidat: die Kammerfunktion auf einem Apple-Smartphone ist bei allen Geräten (ab #4) bereits vorinstalliert. Diese Taschenlampe hat Zugriff auf die Unique Device ID. Diese UDID ist eine eindeutige Identifikationsnummer, die jedes Apple-Gerät besitzt. Die Taschenlampe sammelt Daten über unsere Gewohnheiten, die dann an Werbefirmen aller Art weitergegeben wird.

📱 Das ist jedoch nur eine von vielen Apps. Durchschnittlich 27 Apps hat ein Nutzer auf seinem Smartphone. Wenn man sich die häufigsten mobilen Anwendung (Kategorie-Cluster) anschaut, dann ergibt sich das folgende Ranking*:
– Instant Messaging (z.B. What’s App, Facebook Messanger, etc.)
– Communitys/soziale Netzwerke (z.B. Facebook, Twitter, pinterest, etc.)
– Nachrichten/Aktuelles
– Spiele-Apps (Angry Birds, etc.)
– Verkehr (My Taxi, DB, Call a Bike, etc.)
– Mail-Funktion/E-Mail
– Fernsehen/Radio
– Google App
– Sport
– ….

(* laut ARD/ZDF Onlinestudie 2013)

😱 Jedes dieser Anwendung sammelt Daten auf eine unterschiedliche Art und in unterschiedlicher Intensität über uns: „5,5% aller Apps können auf Ihre Apps zugreifen, ohne dass dies immer gerechtfertigt wäre“. Ziel ist es, uns besser kennenzulernen und uns so bessere Angebot zu offerieren. „Wenn jemand nur 4 Ihrer Standorte ermittelt, kann er Sie in 98% der Fälle identifizieren“, Julia Angwin (Investigative Journalistin).

Do Not Track

Daten über unsere Gewohnheiten werden jedoch nicht nur über die Heerschar an Smartphone Apps gesammelt, sondern auch über die weiteren drei Quellen:
– (freies) WLAN
– das eigene Betriebssystem
– und natürlich über unser eigenes Zutun wie zum Beispiel einem Facebook Login, einem Swam-Checkin oder eine andere Social Media-Nutzung.

⚠ In vielerlei Hinsicht haben wir bereits die Kontrolle an Dritte abgegeben, aber es gibt noch immer Freiräume, die von uns für „Unbefugte“ deaktiviert werden können.

👀 Vieles mehr zu diesem Thema findet ihr in einer weiteren, interessanten Folge von Do Not Track.

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