24/7-Kontinuität ist das Maß aller Dinge

Martin Giesler hat seine Gedanken zum Journalismus im Social Media Zeitalter geordnet und in einer eindrucksvollen Liste von 99 Punkten runter geschrieben.

99 Gedanken zur Entwicklung von Social Media und Journalismus

Da ich die These* vertrete, dass Marken (abseits des Journalismus) sich immer mehr und mehr zu Medienunternehmen wandeln (müssen), glaube ich, dass diese Liste auch für viele Nicht-Journalisten relevant ist.

 

* Das Internet und das Social Media im speziellen hat Marken zu Content-Maschinen mutieren lassen. Wenn es noch „früher“ völlig ausreichend war hin und wieder eine Pressemitteilung zu veröffentlichen, eine Anzeige zu buchen oder ein Advertorial zu schalten, befinden wir uns heute in einer kontinuierlich rasenden Medien-Berichterstattungsschleife. Facebook heizt die Unternehmen an bloß nicht zu selten zu posten (sonst oh-weia, oh-weia die Sichtbarkeit im Newsfeed ist gefährdet) und Twitter ist eh ein riesiges Hamsterrad, dass Diskussion mit Highspeed immer schneller vorantreibt. Um nur zwei von vielen anderen Kanälen zu erwähnen. Einstige Verschnaufpausen werden heute als Schwäche ausgelegt – 24/7-Kontinuität ist das Maß aller Dinge.

Um diesen Druck standzuhalten, werden Marken angehalten immer „storytelliger“ ihr Themen zu streuen. Dieser non-stop Kommunikationsfluss macht Unternehmen zwangsläufig zu eigenen Medienunternehmen um der Forderung nach Content und Sichtbarkeit zu gewährleisten.

Und deshalb sind diese 99 Punkte vielleicht auch für Dich interessant 😉.

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